Harrisville! – Day 5

Nach einem Stadt-Tag hatten wir uns wieder eine ruhigere Zeit auf dem Land gegönnt und uns auf den Weg nach Harrisville gemacht, der Heimat und des Entstehungsortes von vielen Garnen. Und: es war einer der allerschönsten Tage dieses Urlaubs! Auf dem Weg fanden wir unverhofft ein Hinweisschild zu einem Yarn-Store, das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Eine Gruppe Damen war fleißig dabei zu stricken und Erfahrungen auszutauschen, während wir die ganzen vorhandenen Schätze begutachteten und natürlich auch wieder ein bisschen einkaufen mussten ;)

After a day in a big city we went on our way to Harrisville - the birthplace and cradle of many beautiful yarns. It turned out to be one of the best days of this wonderful vacation! On our way we found a sign at the roadside which beckoned us to a very nice yarn store. A group of ladies were busy knitting and chatting while we admired all the treasures to be found. We got very nice buttons, some yarn and another yarn store experience ;)

Unterwegs weiter herrlichste Neu-England Herbstfarben, ein Genuss!

And still more glorious fall colors, we couldn’t get enough of it!

Das Navi schickte uns auf Seitenstraßen vorbei an Seen, kleinen Dörfern, einem alten Friedhof Richtung Harrisville. Nach jeder Kurve in der Straße gab es neue Dinge zu entdecken, eine traumhafte Fahrt.

Our navigation device sent us on back country roads through small villages. After every bend in the street new sights awaited our astonished eyes – a perfect and brilliant fall day!

Und endlich Harrisville – finally: Harrisville!

Teil 2 (mit Woll-Story) folgt bald!

Part 2 (with yarn content) to follow soon!

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Boston, Tag 4 – Boston, Day 4

Am nächsten Tag waren wir wieder bereit für ein Abenteuer: Boston! Und wir hatten viele Abenteuer: wir folgten dem Freedom Trail, wo man über 2 1/2 Meilen zu den historischen Sehenswürdigkeiten geführt wird. Der Weg führt durch die historische Altstadt (natürlich mit vielen Einkaufsmöglichkeiten), bis hin zum  Charlestown Navy Yard, wo das älteste Schlachtschiff der USA, die U.S.S. Constitution vor Anker liegt (1797 gebaut, 42 Schlachten geschlagen und keine verloren). Bis dahin waren wir rechtschaffen müde, obwohl wir uns zwischendrin mit guter italienischer Pasta und später in Mike’s Pastry (wo wirklich ALLES gut schmeckt) gestärkt hatten. Auf dem Weg zu unserem Auto wurden wir noch Zeugen eines dreisten Überfalles – alles ging so schnell und war in Augenblicken vorüber, unglaublich. Sehr zufrieden sind wir “auf’s Land” zurückgefahren.

On the next day we felt up to having an adventure: Boston! And we had several adventures: following the Freedom Trail, visiting famous historic sites (while doing some shopping in between of course). We had some history lessons, took in whatever we could including sustenance in form of pasta and later pastry at Mike’s Pastry (where everything tastes glorious) and very exhausted turned up at Charlestown’s Navy Yard beside the USS Constitution – finally. Before we went back “home” we witnessed a mugging just a few yards away – everything went so fast, we almost couldn’t believe what just happened. Boston is a beautiful city but we were glad to return to more “rural surroundings” by then ;)


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Day 2 and 3 in the USA – Tag 2 und 3 in den USA

am nächsten Tag wollten wir eigentlich mit einer Ravelry-Freundin einige Stunden in New York verbringen. Sie hatte sich schon ein paar Sehenswürdigkeiten für uns überlegt, die wir in der kurzen Zeit besichtigen hätten können. Leider war sie verhindert und wir überlegten uns kurzerhand zu unserem nächsten Ziel aufzubrechen, um noch bei Tageslicht anzukommen. Durch Connecticut, Massachusetts und Vermont kamen wir in New Hampshire in einem Ferienhaus an, das unser Ausgangsstützpunkt für die nächsten Tage war.

On the next morning we were supposed to meet up with another Ravelry friend and see some New York sights. She fell sick and so we decided to better have an early start going on to our next stop in New Hampshire. We went through Connecticut, Massachusetts and Vermont and reached our destination, a vacation home in New Hampshire.

Wir verlassen New York – leaving New York:

Unterwegs – on the road:

Den nächsten Tag wollten wir etwas ruhiger gestalten und haben uns deshalb für einen Besuch von Woodstock Vermont (nicht Woodstock NY!) entschieden. Auf dem Weg eine malerische Schlucht: Quechee Gorge und ein Besuch in einer sehr bekannten Glasbläserei und Töpferei (Simon Pearce), wo wir den Künstlern bei der Arbeit zuschauen konnten.

We decided on having a restful day on Monday and went to Woodstock Vermont a beautiful an picturesque small town. On our way we admired Quechee Gorge and had a pleasant visit at Simon Pearce where we were able to watch beautiful glassware and pottery being made.

Zufrieden mit unserem Tag, den Erlebnissen und unseren Einkäufen fuhren wir zurück ins Ferienhaus.

Satisfied with our day filled with beautiful sights and the trunk filled with our shopping we went back to New Hampshire.

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neue Ereignisse – much happened in the meantime…

der Oktober verging so schnell, dass ich gar nicht auf die Idee kam, etwas darüber zu schreiben. Dabei war meine Lieblingswoche diesen Jahres darin enthalten – nicht übertrieben! Nach dem langen hin und her nach meiner Schulter-OP und dem “fast-Geduldsverlust” meinerseits nahte die Woche meines USA-Urlaubs. Beinahe wäre es nichts geworden, mein Reha-Termin kam. Glücklicherweise konnte ich alle Termine noch so sortieren, dass wir wirklich fliegen konnten. Im Frühjahr wurde unser Kurzurlaubstrip ja bereits durch den speienden isländischen Vulkan vereitelt (und das im letzten Moment).

October has come and gone while I’ve been too busy and overwhelmed to write anything about it. And this October held my favorite and most wonderful week of this year too! After my long sick time this year and losing my patience almost altogether there it was: the USA vacation week – finally! The first try for a short trip to the Spring Fling at Loopy Ewe in Missouri had been canceled by an angry smoke spewing Icelandic volcano at the last moment. I almost couldn’t believe to be going at last and that everything would work out.

Immer schon wollte ich die Neu-Englandstaaten in voller Pracht und Herrlichkeit des Indian Summer erleben. Schön ist gar kein Ausdruck, prachtvoll reicht auch nicht. Die Farben kommen auf den Fotos auch nicht so schön rüber, wie es wirklich ist. Meine Freundin Dani und ich trafen uns am Münchener Flughafen und los ging’s am 9. Oktober nach New York. Nach einer Zwischenlandung in Toronto und Erledigung der Einreiseformalitäten in die USA dort landeten wir in kurzer Zeit in La Guardia, NY. Dann folgte auch gleich das erste Abenteuer: mit dem Mietwagen nach Manhattan in die innerste Innenstadt NewYork’s…. Dort hatten wir nämlich unsere erste Übernachtung und der folgende Tag war für New York reserviert. Also, alle greulichen Vorstellungen des Verkehrs im Zentrum New Yorks sind berechtigt. Zugespitzt war das ganze Erlebnis, da wir bereits über 20 Stunden wach waren. Nach vielen Irrungen und Wirrungen waren wir dann endlich im Hotel. Und müde oder nicht, wir MUSSTEN einfach den Times Square bei Nacht erleben. Grandios – um 23:00 nachts eine Unmenge Menschen, Einheimische und Touristen, die Geschäfte offen, Verkaufsstände mit verschiedensten Waren an den Straßenrändern, Straßenkünstler an der Arbeit, riesige Fassaden mit unterschiedlichsten Leuchtreklamen – der Wahnsinn! Nahe dem Zusammenbruch schleppten wir uns schließlich zurück in unser Hotelzimmer, nicht ohne noch die nächtlichen Lichter der Stadt aus dem 28. Stock zu bewundern.

Always since I heard about the beautiful Indian Summers in the New England States I wanted to see and admire it for myself. Beautiful is not nearly enough to describe this experience. If you love nature and gorgeous landscapes going there for a fall vacation is a MUST. Pictures can’t do it justice, it is breathtakingly beautiful. I cannot count my sighs of contentment I let slip while there. On the 9th of October my friend Dani and I started out in Munich Airport and after a short layover in Toronto and clearing the USA security there, we landed in La Guardia NY. Finding our friend Pat there didn’t prove difficult at all. What was a bit difficult was going into the middle of Manhattan to our hotel in our rental car after being awake for more than 20 hours already. Finally we did manage with Pat’s driving skills and a lot of patience. I don’t want to go into describing Dani’s heroic mad dash into the hotel’s back door to gather directions on how to get to the front entrance and finding a valet in order to get rid of the car.  We did see a lot of New York and Manhattan on our journey (some several times in short order ;) ). After checking in and being dead tired already we just NEEDEd to see Times Square by night – so we went. People, more people and still more people, street vendors, stores still open at 11 PM, lights and still more lights…. breathtaking. After getting rubbery feet (and rubbery brains too) we went back to the hotel room and after a final look out of our 28th floor window we fell asleep and didn’t hear a thing until the next morning.

Hier ist der Times Square bei Nacht – Times Square at night:

Am nächsten Morgen – Blick aus dem Hotel-Zimmerfenster:

Next morning – view from our hotel room window:

Die nächsten Erlebnisse in den folgenden Posts - I’ll post about the adventures of the following days in following posts.

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Benediktbeuern (hiding in…)

letztes Wochenende habe ich in Benediktbeuern auf dem Textilmarkt verbracht. Wie jedes Jahr, wenn ich irgendwie kann, war ich beim Helfen am Stand meiner lieben Freundin Claudia – ich sag: nur wunderschöne Farben in großen Mengen, Stichwort: Sockenwolle, Wolle. Ich habe ein Foto meiner Mitstreiterinnen gemacht, die sich nach Kräften gewehrt haben.

Wetten werden angenommen, wer die Celebrities sind, die sich hier verstecken – mir ist die Zunge gebunden :)

zur besseren Identifikation:

Last Weekend I spent in Benediktbeuern and had a wonderful market weekend with my dearest friends. Every year (so I can) I spend this weekend helping Claudia (yes, it is the lady with the beautifullestest dyed wool….).

The pictures show my unwilling participants at the end of the day – I am not going to reveal identities. You may guess though….

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Gehört & Gelesen – Reading & Listening

Seit einiger Zeit höre ich mir sehr gerne Urban Fantasy in Englisch an. Ich liebe meinen iPod und Audible.de & Audible. com – und ganz besonders, wenn ich stricke. Mühsam habe ich gelernt, wieder Bücher am Stück zu lesen, als ich nicht fähig war zu stricken und nur eine Hand zur Verfügung hatte.

Eine meiner Lieblingsserien ist von dem Autorenteam Andrew Gordon und Ilona Gordon, die unter dem Namen Ilona Andrews publiziert sind:

Magic Bites (Kate Daniels, Book1), Magic Burns (Kate Daniels, Book2) , Magic Strikes (Kate Daniels, Book3), Magic Bleeds (Kate Daniels, Book 4) – so weit ich weiß, kommt im Januar Buch 5 auf den Markt :)

Dabei ist mir heute eine Passage begegnet, die ich gerne zitieren möchte:

“People must make their own choices, no matter how wrong those choices are. Otherwise they can’t be free.”

Grob übersetzt: Jeder muss seine eigenen Entscheidungen treffen, unabhängig davon, wie falsch diese Entscheidungen sein mögen. Sonst ist  (persönliche) Freiheit nicht möglich.

Wie wahr, wie wahr – aber manchmal ist es sehr schwer, die Lebensentscheidungen von Menschen, die einem etwas bedeuten, zuzulassen und zu akzeptieren.

For quite some Time now I like to listen to urban fantasy in English. I do love my iPod and Audible.de & Audible.com – especially while knitting. It took an effort to learn reading books again continually when I wasn’t able to knit and couldn’t use both hands.


One of my favorite series is by Andrew and Ilona Gordon. Their alias is “Ilona Andrews“:
Magic Bites (Kate Daniels, Book1), Magic Burns (Kate Daniels, Book2) , Magic Strikes (Kate Daniels, Book3),
(Kate Daniels, Book 4) – book 5 will be coming soon, as far as I know.


I would like to quote a remarkable passage:

“People must make their own choices, no matter how wrong those choices are. Otherwise they can’t be free.”

How very true! And hard too to let beloved people make some choices and support these choices.

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Martha My Dear

langsam, aber sicher taste ich mich wieder in die Strickwelt vor.

Slowly I am making my way back to the knitting world.

Angefangen: Martha, die ich schon sehr lange angepeilt hatte – und jetzt ist mir eine Wollmeise (sehr dunkle) Arlene zugeflogen – das könnte was werden. Mittlerweile habe ich auch schon ein paar mal ein Stück aufgetrennt. Die Abnahmen für die Taille erschienen mir ein bisschen viel für meine “Taille”, so habe ich sie ein wenig reduziert.

Hier ist ein Flickr Bild von einer fertigen Martha, ein Rowan-Modell (mit Perlen, ich mache Umschläge).

On my needles: Martha, she has been lurking in my queue for quite some time. This is a pretty picture of another Martha (beaded version – I am making the YO-version). “Martha” is a cardigan, which was published by Rowan. A very dark Arlene (Wollmeise Twin) seemed to be THE yarn for this project. In the meantime I have already been frogging. The waistline decreases seemed to be to many for my waistline, so I went back a few inches and left it at fewer decreases. My project notes can be found on Ravelry.

Jäckchen kann Frau ja nie genug haben, und bei mir gehen sie immer auch als Pullover-Ersatz durch. Sehr praktisch. Die technischen Einzelheiten sind auf Ravelry zu finden.

There are never too many cardigans in a woman’s life, are there? At least not for me, I love to use them as sweaters also.

Nebenbei noch Kameraspielereien – die Farben kommen mit der Nikon immer völlig anders raus und ich bin nicht so der Photo-Editor-Spezialist. Jetzt habe ich noch ein Bildchen mit der (fast kaputten) Panasonic fabriziert (die ich so geliebt habe), der Unterschied ist gewaltig, wie ich meine.

On the other hand, I have been fighting with my camera. The Nikon gives wrong colors all the time and I don’t know how to change that. I am not much on photo editing also :( So I’ve tried a few pictures with my (damaged) Panasonic, which seem to come out all different. Sadly it will be too expensive to have the Panasonic fixed (I really liked it).

The real color is much darker.

In Wirklichkeit ist die Farbe wesentlich dunkler.

I converted the pattern to knitting in the round – hate seaming up in the end.

Ich stricke in der Runde. Hinterher zusammennähen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Now I am off to knit some more. Have a good week next week everyone.

Jetzt gehe ich noch ein bisschen stricken. Allen eine gute neue Woche!

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Willkommen / Welcome!

Herzlich willkommen auf meinem neuen Blog! Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Welcome to my new site! Have a good time reading and looking around!

Im Moment bin ich heftig am kategorisieren und taggen und ausmisten, damit hier Ordnung einkehrt – wird noch ein bissel dauern…

At the moment I am trying to tidy everything up, to categorize and tag…. will take some time yet…

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Fertig 5 – FO 5

schon lange fertig, aber noch nicht gezeigt: Tealeaves  von Melissa LaBarre

Ich liebe diese Jacke und immer, wenn ich was kuschlig Warmes brauche, greife ich zu ihr.

Viel liegt wahrscheinlich am Garn (handgesponnene Merino/Seide-Mischung), aber auch die Passform ist gemütlich und ich mag gerne Oberteile mit Rundpassen oder Raglans. Mittlerweile pillt das gute Stück bereits sehr, aber ich werde sie demnächst rasieren, damit "wir" wieder ordentlich ausschauen. Ich brauche sicher nochmal so einen Seelenwärmer!!!

Mehr hier.

My English notes on this project here.

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Fertig 4 – FO 4

Die Entdecker-Socke = Discovery Sock von Cat Bordhi

Cat Bordhi ist meiner Meinung nach eine begnadete Sockendesignerin, die ausgezeichnet “um die Ecke” denken kann und mit ungewöhnlichen Wegen in der Sockenstrickkunst aufkommt.

Diese Socke (mittlerweile ein Paar, versichere ich glaubhaft), ist von der Spitze aus gestrickt, dabei wird eine Kartonschablone des Empfängerfußes beschriftet, so dass jederzeit anhand der Schablone eine Maß-Socke ohne anprobieren nachgestrickt werden kann. Es wird nicht die Ferse hinterher eingestrickt, wie bei türkischen Socken, sondern der Schaft. Cat Bordhi erklärt das wunderbar, es ist auch gut nachvollziehbar, aber die Methode artet dahingehend aus, dass bei einer Einfach-Socke hinterher 6 Fäden zu vernähen sind – davon bin ich definitiv nicht begeistert.

Warum ich diese Socken sonst noch so nicht gerne stricke, habe ich hier erläutert. Aber sie passen wirklich, wirklich gut. Also eventuell doch noch mal mit Muster?

Und: hier fand ich die besteste, elastische Abkettmethode überhaupt.

My thoughts about this in English here.

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